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Riester Rente Todesfall: Was passiert mit der Altersvorsorge

Wer für den Ruhestand spart, will die Früchte seiner Arbeit am Ende auch genießen. Leider passiert es immer wieder, dass Riestersparer plötzlich versterben. Was passiert in dieser Situation mit der Riester Rente? Ist das angesparte Vermögen weg? Niemand will, dass die Ansprüche gegen die Versicherung einfach entfallen. Wie genau in dieser Situation verfahren wird, ob die Rentenversicherung übertragen werden kann und was ausgezahlt wird, hängt von mehreren Faktoren ab – wie dem Todeszeitpunkt und der Vertragsart.

Riester Rente Todesfall – Ein Überblick:

  • Rieser Vertrag an Ehepartner übertragen möglich
  • Riester Förderung lässt sich retten
  • Auszahlung an Erben (z.B. Kinder)
  • Todesfall in Rentenphase besonders problematisch
  • Rückzahlung der Zulagen droht unter Umständen
Achtung: Damit Ihnen ein korrekter Vergleich aktueller Riester-Tarife zur Verfügung gestellt werden kann, ist die korrekte Eingabe aller Daten unbedingt notwendig.

 

1. Todesfall: Was passiert mit der Riester Rente?

Wer früher stirbt, ist länger tot! Dieses Filmzitat beinhaltet einen gewissen Sarkasmus, den keiner der Hinterbliebenen in seiner Trauer teilen wird. Sobald ein Elternteil und Ehepartner verstirbt, sind die Hinterbliebenen einer Belastungsprobe ausgesetzt. Parallel zur Trauerbewältigung müssen Behördengänge usw. erledigt werden.

Die Themen Todesfall, Riester Rente und Förderung stehen hier meist hintenan. Im besten Fall nutzen Riestersparer die Gelegenheit, und regeln alles Wichtige noch zu Lebzeiten. Wie sieht die Praxis aus?

Entscheidend ist, ob sich der Riester Rente Todesfall in der:

  • Ansparphase
  • Rentenphase

ereignet und ob der Riesternde alleinstehend war oder verheiratet. Parallel spielt auch die Art der Riesterrente eine Rolle.

2. Todeszeitpunkt Ansparphase: Übertragung der Riester Förderung

Hat die Riester Rente Auszahlung noch nicht begonnen, ist der Sachverhalt im Zusammenhang mit einem Todesfall noch am einfachsten. Ist ein Ehepartner vorhanden, kann dieser die Ansprüche aus dem Riester Vertrag übernehmen – zum Beispiel durch die Übertragung in einen eigenen Vertrag. Der Vorteil: Hier muss zum Todeszeitpunkt kein Vertrag bestehen, da dieser bis 12 Monate nachträglich abgeschlossen werden kann.

Auf diese Weise geht die Förderung nicht verloren, da Zulagen und Steuervorteil nicht rückgefordert werden. Neben dem Ehepartner werden auch kindergeldberechtigte Kinder entsprechend begünstigt. Letztere können jedoch nur eine Begünstigung durch die Waisenrente nach § 67 Sozialgesetzbuch VII erfahren, jedoch keine Umschreibung des Vertrags.

Etwas anders die Situation ohne Ehepartner. Geht das Vorsorgekapital an Erben – zum Beispiel den Nachwuchs – bleibt ihnen das eingezahlte Guthaben samt den Erträgen. Zurückzuzahlen sind dann allerdings die Förderungen. Dies gilt auch für den Fall einer Auszahlung des Kapital durch die bezugsberechtigte Person.

3. Todeszeitpunkt Rentenphase: Rentengarantiezeit gewählt?

Verstirbt ein Riestersparer nach Rentenbeginn, sieht die Situation etwas komplexer aus. Hier fehlen klare gesetzliche Regelungen. Hier ist entscheidend, für welche Vertragsart sich der Sparer entschieden hat und was vereinbart wurde. Im Zusammenhang mit einer Rentenversicherung lässt sich eine Rentengarantiezeit vereinbaren.

Über diesen Zeitraum haben dann die Hinterbliebenen Anspruch auf die Leistung aus der Riester Rente. Sofern es sich um einen Sparplan als Form der geförderten Altersvorsorge handelt, können die Ansprüche aus dem Riester Vertrag vererbt werden. Das Problem: Die staatlichen Förderungen müssen in beiden Fällen zurückgezahlt werden. Das kann durchaus viel Geld sein.

Tipp: In der Variante Sparplan (Banksparplan oder Riester Fondssparplan) können kindergeldberechtigte Nachkommen bzw. der Ehepartner die Ansprüche förderunschädlich übernehmen. Dieser Schritt ist allgemein aber nur bis zu einer Altersgrenze von 85 Jahren möglich.

4. Fragen geklärt? Jetzt personalisierten Vergleich anfordern!

Riestern rechnet sich über Zulagen und Steuervorteile. Wer die Förderung auch durch den Riester Rente Todesfall nicht riskieren will, sorgt zu Lebzeiten vor. In den Riester Rente Vergleich alle Daten korrekt eingeben – und an Übermorgen denken!

Fazit: Die staatliche Riester Förderung geht im Todesfall nicht verloren

Tod und Trauer gehören zusammen. In dieser Phase werden die Finanzen zu einer doppelten Belastung. Die Riester Rente ist so aufgebaut, dass die Ansprüche auf die private Altersvorsorge sich nicht einfach in Luft auflösen. Hinterbliebene müssen aber alles richtig machen, um die staatliche Förderung – und hohe Rückforderungen – nicht zu riskieren.
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