Riester Förderung

Wer sich für die Riester Rente als Form der privaten Altersvorsorge entscheidet, kann von unterschiedlichen Förderungen & Zulagen profitieren, die sich grob in 3 Bereiche aufteilen lassen. So gibt es neben der Grundzulage auch eine Kinderzulage und den steuerlichen Vorteil, der in der späteren Steuererklärung zum Tragen kommt. Alle drei Themen werden in den Folgenden Texten übersichtlich beleuchtet.

Riester Zulagen
Kinderzulage Riester
Steuererklärung

Die Riester Förderung ist zentrales Element der staatlich geförderten Altersvorsorge. Mit einem zertifizierten Riesterprodukt sparen Zulagenberechtigte für den Ruhestand. Der Vorteil: Die Förderung beruht auf mehreren Säulen – Riester Zulage und Sonderausgabenabzug. Allerdings gibt es die Förderung nicht umsonst. Jeder Riestersparer muss sich im Klaren darüber sein, dass staatliche Unterstützung nur in Anspruch genommen werden kann, wenn Bedingungen erfüllt werden. Riesternde müssen mindestens den Sockelbetrag – wenigstens aber den gesetzlich nach § 79 EStG (Einkommenssteuergesetz) vorgeschriebenen Mindesteigenbetrag auf ihr Vertragskonto einzahlen.

Riester Rente Förderung 2016 – Der Faktencheck:

  • Förderung Riester Rente durch Zulagen und Steuervorteil
  • AV-Zulage besteht aus Grund- & Kinderzulage
  • Grundzulage 2016 beträgt 154 Euro p. a.
  • Förderung Riester für Berufseinsteiger
  • Förderung Riester Rente bis 2.100 Euro p. a.
  • Zulagenkürzung bei Unterschreitung Mindesteigenbetrag
  • nachgelagerte Besteuerung bei der Riester Rente
  • Zulagen müssen beantragt werden

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1. Förderung der Altersvorsorge: Die Riester Zulage 2017

Die Förderung im Rahmen der Riester Rente basiert auf zwei Säulen. Die bekannte der beiden Förderungen ist die Altersvorsorgezulage. Diese besteht aus zwei Elementen, der:

Zulage vom StaatLetztere erhalten Riesternde, die zum Bezug von Kindergeld berechtigt sind. Die Grundzulage kann jeder Riestersparer in Anspruch nehmen. Bezüglich der Zulagenhöhe punktet die Riester Rente mit einem entscheidenden Vorteil: Jeder Riesterkunde kann die gleiche Förderung in Anspruch nehmen.

Die Grundzulage ist seit Einführung der Riester Rente 2002 von 38 Euro p.a. auf 154 Euro im Jahr 2016 gestiegen. Diesen Betrag erhält jeder Sparer – egal, in welchem Jahr er seinen Vertrag abgeschlossen hat.

Bei der Kinderzulage richtet sich die Höhe der Zulage im Wesentlichen nach dem Geburtsjahr des Kindes. Stichtag ist hier der 01. Januar 2008. Wurde das Kind vor diesem Termin (bis 31. Dezember 2007) geboren, beträgt der Zulagenanspruch 185 Euro pro Jahr. Für jüngere Kinder ist der Zulagenanspruch gestiegen – auf 300 Euro p. a.

Weitere Formen der Altersvorsorgeförderung

Die Altersvorsorgeförderung endet nicht bei den Zulagen. Der Gesetzgeber realisiert über die steuerliche Behandlung der Riester Rente Beiträge die zweite Säule der Förderung. Hintergrund: Wer mit deren Hilfe für den Ruhestand spart, kann den Beitrag als Sonderausgabe in der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Hier kann sich ein Steuervorteil ergeben. Aber: Ob sich Zulage oder der Sonderausgabenabzug lohnen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Das Finanzamt führt selbständig eine Günstigerprüfung durch und erkennt die jeweils bessere Option für den Steuerpflichtigen an.

Wichtig: Der Zulagenanspruch ist nicht gleichbedeutend mit einer automatischen Auszahlung der Förderung. Jeder Riestersparer muss die Altersvorsorgezulage bei der ZfA beantragen – und zwar jedes Jahr. Mit einer entsprechenden Vollmacht bieten die Anbieter die Möglichkeit, den Zulagenantrag in einen Dauerzulagenantrag umzuwandeln. Allerdings muss der Riesternde nach wie vor eines im Hinterkopf behalten: Änderungen sind selbständig den betreffenden Stellen mitzuteilen. Gerade bei Veränderungen des Einkommens wird die Riester Förderung andernfalls gekürzt.

2. Zulagenberechtigung: Was müssen Riester Sparer wissen?

Icon KinderzulageWie kann eine Förderung durch die Zulagen in der Praxis aussehen? Angenommen, eine Familie mit zwei Kindern will auf diesem Weg eine private Zusatzrente aufbauen. Im Idealfall werden zwei Riesterverträge abgeschlossen. Der maximal mögliche Zulagenanspruch würde 908 Euro p. a. Ergeben. Aber: Ob die Familie diese Förderung tatsächlich in Anspruch nehmen kann, hängt von verschiedenen Rahmenbedingungen ab.

Der Gesetzgeber hat klare Regelungen erlassen, unter welchen Voraussetzungen Verbraucher riestern und die Förderung in Anspruch nehmen können. Dazu gehören:

  • Förderfähigkeit des Sparprodukts
  • Eigenleistungen
  • Zulagenberechtigung.

Letztere basiert auf den §§ 10a und 79 EStG. Unmittelbar sind nur Personen zulagenberechtigt, die zu einer der folgenden Gruppe gehören:

  • Rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer
  • Rentenversicherungspflichtigen Selbständige und Freiberufler (z. B. Handwerker
  • Bezieher von ALG I oder ALG II
  • Krankengeldempfänger
  • Personen in Kindererziehungszeit
  • Personen mit geringfügiger Beschäftigung (ohne Befreiung von der Rentenversicherung)

Aber: Der Gesetzgeber hat an dieser Stelle eine Besonderheit in die Riester Rente eingebaut. Eigentlich sind Selbständige, geringfügig Beschäftigte (mit Verzicht auf die Rentenversicherung) oder andere nicht in der Rentenversicherung pflichtversicherte Personen nicht begünstigt. Sofern deren Ehepartner unmittelbar begünstigt ist und über einen eigenen Altersvorsorgevertrag verfügt, kann dieser Personenkreis mittelbar Zulagen in Anspruch nehmen.

Diese Regelung hat in der Praxis ganz unterschiedliche Bedeutung. Einmal wird durch die Frage nach der mittelbaren und unmittelbaren Zulagenberechtigung die Frage berührt, wie mit der Kinderzulage umzugehen ist. Beispiel: Der Kindsvater ist unmittelbar begünstigt – erhält aber nicht das Kindergeld. Hier bleibt nur die Option, den Kindergeldbezug zu ändern oder einen mittelbar begünstigten Vertrag zu eröffnen.

Darüber hinaus hängt der Zulagenanspruch des mittelbar Begünstigten mit dem Mindesteigenbetrag des Ehepartners zusammen. Nur wenn dieser seinen Eigenbetrag wie vorgeschrieben leistet, gibt es für beide Vertragskonten die volle Zulage.

So sehen die Riester Förderungen aus

Beispiel Riester Rente Förderung: Familie mit einem Vertrag und zwei Kindern (2004/2009 geboren)
Grundzulage154 Euro p. a.
Kinderzulagen185 Euro p. a./300 Euro p. a.
AV-Zulage154 + 185 + 300 = 639 Euro p. a.

 

Berechnung des Mindesteigenbetrags – Einkommen 28.500 Euro p. a.
4-Prozent-Regel1.140 Euro p. a.
minus AV-Zulage639 Euro p. a.
Mindesteigenbetrag501 Euro p. a.

 

Beispiel Zulagenberechnung: Alleinstehend, ohne Kind – Einkommen 28.500 Euro p. a.
4-Prozent-Regel1.140 Euro p. a.
minus AV-Zulage154 Euro p. a.
Mindesteigenbetrag986 Euro p. a.

3. Voraussetzungen: Wichtige Tipps zur Riester Rente Förderung

Voraussetzungen im DetailMit dem Thema Zulagenberechtigung sind die Fragen zur Riester Förderung noch lange nicht abgehakt. Generell gilt der Grundsatz, dass die Höhe der Zulagen fest vorgeschrieben ist. In der Praxis kann es aber dazu kommen, dass Riesternde nicht ihre volle Zulagenhöhe erhalten. Der Grund: Jeder Riestersparer muss den Mindesteigenbetrag leisten.

Dessen Höhe hängt von zwei Faktoren ab:

  • dem Einkommen des Vorjahres
  • der Höhe des Zulagenanspruchs.

Hintergrund: Die Berechnung des Eigenbetrags basiert darauf, dass vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens aus dem Vorjahr um den Zulagenanspruch gemindert werden. Nur wenn ein Riestersparer das Ergebnis auf sein Vertragskonto einzahlt, kann die volle Zulage in Anspruch genommen werden. Liegt der Beitrag darunter, wird in entsprechendem Verhältnis die Altersvorsorgezulage gekürzt.

Wichtig: Der Sockelbetrag ist in jedem Fall auf das Vertragskonto einzuzahlen. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei Einkommen, die zu einem niedrigeren Mindesteigenbetrag führen, der Sockelbetrag an dessen Stelle tritt. 2017 liegt der Sockelbetrag bei 60 Euro im Jahr. Diesen Betrag müssen übrigens bei einer mittelbaren Zulagenberechtigung in den Vertrag eingezahlt werden.

4. Richtig Riestern: Steuersparvorteile clever ausnutzen

Steuersparvorteile nutzenDank Progression werden Gehaltserhöhungen stärker besteuert. Diese Form der Einkommensbesteuerung wird immer wieder kritisiert. Und ist ein Grund, warum Haushalte nach Möglichkeiten suchen, die Bemessung der Steuer zu gestalten. Die Riester Förderung hat hier Potenzial.

Da – neben den Zulagen – der Beitrag als Sonderausgabe aktiviert werden können, lässt sich mit der Riester Rente Steuern sparen. Der Riester Höchstbetrag liegt bei 2.100 Euro (Stand: 2017) je Steuerpflichtigen – und kann nur bei unmittelbarer Zulagenberechtigung in Anspruch genommen werden.

Eingetragen wird das Ganze über Anlage AV. Dabei gilt allgemein die Faustformel, dass Besserverdiener mit niedrigem Zulagenanspruch eher durch den Riester Steuervorteil von der Förderung profitieren. Für Familien mit mehreren Kindern sind auf der anderen Seite eher die Zulagen interessant. Geprüft wird die optimale Konstellation durch das Finanzamt. Mithilfe der Riester Rente Günstigerprüfung ermittelt die zuständige Behörde, welche Säule der staatlichen Riester Förderung sich hier bemerkbar macht.

In Deutschland wird die Riester Rente nicht doppelt gefördert. In der Praxis kann ein Riestersparer daher entweder nur die Zulagen oder den Steuervorteil in Anspruch nehmen. Ergibt sich bei der Günstigerprüfung beispielsweise ein niedriger Steuervorteil, hat die geförderte Altersvorsorge keinen Einfluss auf die Steuerschuld. Bei einem höheren Steuervorteil wird nur die Differenz zwischen Steuervorteil und dem Zulagenanspruch an den Riesternden direkt ausgezahlt.

5. Berufseinsteiger: Der Bonus für alle unter 25

BerufseinsteigerMit dem Berufseinstieg bereits an die Rente denken – was viele Experten fordern, fällt im Alltag (leider) nur bedingt auf fruchtbaren Boden. Gerade junge Erwachsene haben nach Ausbildung oder Studium oft andere Dinge im Kopf. Es wundert nicht, dass 2013 mehr als 25 Prozent aller Zulagenempfänger aus der Altersgruppe der zwischen 1971 bis 1980 Geborenen stammte. Alle jüngeren aktiven Riestersparer kamen demnach zufolge auf gerade einmal einen Anteil von etwas mehr als 26 Prozent (Quelle: Deutsche Rentenversicherung).

Dabei versucht der Gesetzgeber gerade diese Altersgruppe – also die jungen Erwachsenen – zum Sparen zu animieren. Hierfür wurde der Berufseinsteiger Bonus geschaffen. Dieser bietet allen unter 25 die Möglichkeit, im ersten Beitragsjahr einen Zuschlag auf die Grundzulage in Anspruch zu nehmen. Dessen Höhe beläuft sich auf 200 Euro. Beispiel: Durch einen Auszubildenden wird ein Riester Vertrag abgeschlossen. Statt 154 Euro p. a. Grundzulage gibt es im ersten Jahr 354 Euro.

Aber der Berufseinsteiger Bonus wird häufig an Bedingungen gekoppelt. Dazu gehören die folgenden Fakten:

  • Unmittelbar Zulagenberechtigung nach § 79 EStG
  • Zum 01. Januar des Beitragsjahres noch keine 25 Jahre alt

Wichtig: Wer als frisch gebackener Riestersparer den Berufseinsteiger Bonus für sich in Anspruch nehmen will, muss das Thema Mindesteigenbetrag berücksichtigen. Der Bonus wird – sofern die erforderliche Eigenleistung nicht voll auf das Guthabenkonto fließt – wie die Grundzulage entsprechend gekürzt.

6. Fragen geklärt? Dann jetzt Riester Rente Angebot einholen!

Die staatliche Förderung der Riester Rente macht sich an unterschiedlichen Stellen bezahlt. Mit den Zulagen sparen Familien und nutzen das Kapital, um den Traum vom Eigenheim in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig rechnet sich das Steuern sparen. Worauf es ankommt, ist die Entscheidung für das passende Riesterprodukt. Neugierig darauf geworden, wie die Riester Rente zu den persönlichen Rahmenbedingungen passt? Einfach alle erforderlichen Informationen eintragen – und hier den personalisierten Riester Rente Vergleich anfordern.

7. Riester Förderung: Unser FAQ zur Altersvorsorge

Wie wird die Riester Förderung in der Auszahlungsphase besteuert?

Für die Riester Rente läuft die Förderung auch über den Sonderausgabenabzug. Für den Ruhestand eine Zusatzrente aufbauen und am Ende auch noch Steuern sparen – klingt verlockend. Leider zeigt ein Blick auf die Details der Förderung, dass der Riester Steuervorteil es in der Praxis dem Sparer nicht ganz so einfach macht. Hintergrund: Es gilt für die geförderte Altersvorsorge das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung.

Zwar kann der Riester Höchstbetrag – anders als im Fall der Basisrente – im Steuerjahr 2016 voll angesetzt werden. Die Rentenzahlung wird am Ende aber der Einkommenssteuer unterworfen – und zwar vollständig. Aber: Dieser Grundsatz gilt nur für eine geförderte Riester Rente. Ungeförderte Verträge werden entsprechend des Ertragsteils besteuert.

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Besteht der Anspruch auf die Kinderzulage auch während einer Ausbildung?

Die Kinderzulage ist eigentlich das Argument, welches Familien zum Abschluss der Riester Rente führt. Bei zwei Kindern sind – die Geburt nach 2008 vorausgesetzt – jedes Jahr 600 Euro möglich. Bei drei Kindern sind nur über deren Riester Kinderzulage 900 Euro drin. Die Sorge, mit Beginn der Ausbildung die Riester Förderung zu verlieren, ist nachvollziehbar – aber unberechtigt. Der Gesetzgeber hat den Anspruch auf die Zulage über § 85 EStG klar an das Kindergeld gekoppelt. Und diese Leistung können Eltern bis zum 25. Lebensjahr des Kindes in Anspruch nehmen. Der Vorteil: Durch die Reformen 2012 ist für den Kindergeldbezug heute das Einkommen des Kindes nur noch bedingt ein Hemmnis.

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Wie wirkt sich eine Ruhendstellung auf die Riester Förderung aus?

Grundsätzlich ist das Riester Rente beitragsfrei stellen die Option, um auf Veränderungen der individuellen Rahmenbedingungen zu reagieren – ohne die Förderung zu riskieren. Ideal ist das Ruhendstellen eines Vertrag zum Beispiel, wenn aufgrund von Arbeitslosigkeit oder bei Krankheit im Übergangsjahr der Mindesteigenbetrag einfach zu hoch ist. Aber: Ein ruhend gestellter Vertrag erhält weder die Riester Zulage noch kann der Riesternde den Steuervorteil nutzen.

Darüber hinaus ist vielen Vertragskunden nicht bekannt, dass eine Ruhendstellung Auswirkung auf den Pfändungsschutz hat. Gericht erkennen diesen allgemein nur an, wenn der Riestersparer die Förderung für seinen Vertrag aktiv nutzt. Es rechnet sich daher, zumindest das Minimum für die gekürzte Zulage auf das Vertragskonto einzuzahlen.

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Was hat der Begriff Wohnförderkonto mit der Förderung zu tun?

Von der geförderten Altersvorsorge profitieren Sparer durch die genannten Zulagen und Steuervorteile. Aber: Wer über die Schaffung von selbst genutztem Wohnraum nachdenkt, kann die Riester Förderung nutzen – in Form von Wohn Riester. Entweder in der Sparphase oder für die Tilgung eingesetzt, stößt diese Förderoption auf Hindernisse. Eines betrifft die Besteuerung in der Rentenphase.

Der Gesetzgeber hat hierfür das Wohnförderkonto geschaffen, auf dem die Fördersummen vermerkt werden. Mit dem Eintritt in die eigentliche Rentenphase kann sich der Riesternde nun entscheiden, wie er die Steuerlast trägt. Entweder wird das Ganze verteilt auf den Zeitraum bis zum 85. Lebensjahr – oder als Einmalzahlung mit einem Nachlass getragen.

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Was passiert mit der Förderung bei einer Auswanderung ins Ausland?

Riester Rente + Ausland – hier sind Riestersparer in der Vergangenheit angeeckt. Bereits bei einem Umzug ins EU-Ausland musste die Förderung wieder zurückgezahlt werden. Der EuGH hat in einer wegweisenden Entscheidung diese Praxis einkassiert. Generell gilt heute der Grundsatz, dass die Förderung – etwa im Rahmen eines Umzugs nach Beginn der Rentenphase – mitgenommen werden kann. Darüber hinaus haben heute auch EU-Bürger eines anderen Mitgliedsstaates, die in Deutschland einer rentenversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen, die Chance auf die Teilnahme an der Riester Förderung. Aber: Das EuGH Urteil gilt nur für das Gebiet der Europäischen Union.

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Wird der Steuervorteil als Teil der Förderung mit in den Vertrag ausgeschüttet?

Nein, an diesem Punkt laufen die Förderung über Grund- und Kinderzulage sowie den Steuervorteil auseinander. Die Zulagen kommen – nach Antrag an die ZfA – dem Vertragskonto zugute und erwirtschaften hier über die Jahre einen Ertrag. Ergibt sich bei der Günstigerprüfung ein steuerrelevanter Aspekt, wird die Erstattung/niedrige Nachzahlung direkt in den Steuerbescheid eingebaut – und fließt dem Riesternden damit also direkt zu. Dieser kann den Betrag anschließend selbst auf das Vertragskonto einzahlen.

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Fazit: Mit der richtigen Förderung gibt´s mehr fürs Alter

Wie viel kann ich mir von der Rente später leisten? Diese Frage bewegt mehr und mehr Verbraucher. Durch einschneidende Veränderungen bei der gesetzlichen Rente wird die private Vorsorge wichtiger. Der Gesetzgeber hat über die Riester Förderung Möglichkeiten geschaffen, wie Sparer mit Zulagen und Steuervorteilen eine Zusatzrente aufbauen. Und das Ganze lohnt sich nicht nur für Familien mit mehr als einem Kind. Aber: Jeder Riestersparer muss wissen, worauf er sich einlässt. Die Förderung gibt es nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und alle Voraussetzungen erfüllt werden. Dieser Punkt wird besonders wichtig, wenn Haushalte über den Dauerzulagenantrag Arbeit an ihre Versicherung abgeben – die 4-Prozent-Regel zum Mindesteigenbetrag aber aus den Augen verlieren.

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