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Riester Rente Berufsunfähigkeit: Was nun?

Riester Rente + Berufsunfähigkeit – diese beiden Themen spielen zum Zeitpunkt der Unterschrift keine Rolle. Rein statistisch muss jeder vierte Beschäftigte damit rechnen. Wie geht es jetzt mit der Riester Förderung weiter? Müssen Riesterkunden ihre Altersvorsorge komplett abschreiben?

Riester Rente bei Berufsunfähigkeit – Der schnelle Überblick:

  • Übergangsjahr nach 4-Prozent-Regel
  • Berufsunfähigkeit kann Zulagenberechtigung gefährden
  • Riester Vertrag ruhend stellen sichert erhaltene Zulagen
  • ohne Beitrag kein Steuervorteil mehr
  • Pfändungsschutz vorab prüfen
Achtung: Damit Ihnen ein korrekter Vergleich aktueller Riester-Tarife zur Verfügung gestellt werden kann, ist die korrekte Eingabe aller Daten unbedingt notwendig.

 

1. Riester + Berufsunfähigkeit: Es kann jeden treffen

Vor der Berufsunfähigkeit (auch BU genannt) kann sich niemand schützen – weder Chef noch Lagerist. Unfälle oder Erkrankungen sind nur zwei Auslöser. Allergien können die Ausübung des Berufs ebenso gefährden. Und die  Berufsunfähigkeit beeinflusst die Planungen zur Altersvorsorge.

Schließlich ist die Zusatzrente fest eingeplant. Und die Einzahlungen lassen sich nur mit entsprechendem Einkommen aufbringen. Das Problem: Im ersten Jahr nach Feststellung der  Berufsunfähigkeit läuft die Übergangsfrist in der Riester Rente. Auch bei Riester mit BU richtet sich die Höhe des Mindesteigenbeitrags nach dem früheren rentenversicherungspflichtigen Einkommen.

2. Riester Rente bei Berufsunfähigkeit: Sockelbeitrag, Zulagen & Co.

Die Riester Kinderzulage, die Grundzulage und die Steuervorteile sind Gründe für Familien, sich für die geförderte Altersvorsorge zu entscheiden. Um die Vorteile in Anspruch nehmen zu können, muss mindestens ein Ehepartner unmittelbar zulagenberechtigt sein – sprich ist Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Berufsunfähigkeit wird an diesem Punkt zu einer echten Herausforderung. Hintergrund: Bei voller Berufsunfähigkeit, die als Erwerbsunfähigkeit anerkannt wird, scheiden Betroffene aus dem Erwerbsleben aus und können – neben einer Rente aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung – eine Erwerbsminderungsrente beziehen.

In diesem Fall entfällt die Voraussetzung der Zulagenberechtigung. Selbst wenn eine Zahlung des Sockelbeitrags als Mindesteinzahlung für die Zulagen möglich wäre – es entfällt die Förderfähigkeit.

Tipp: Für Erwerbsunfähigkeit gelten sehr viel strengere Regeln als im Vergleich zur Berufsunfähigkeit (BU). Nach einem Berufswechsel mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung lebt die Förderfähigkeit wieder auf. Riester Rente + Berufsunfähigkeit passen hier wieder unter einen Hut.

3. Fragen geklärt? Jetzt personalisierten Vergleich anfordern!

Selbst im Fall der Berufsunfähigkeit (BU) können Verbraucher von der Riester Rente profitieren. Wichtig ist, sich im Vorfeld Gedanken zu machen und richtig zu entscheiden. Wie es geht? In das Formular alle relevanten Daten korrekt eintragen – und schon lässt sich der persönliche Riester Rente Vergleich anfordern.

Fazit: Riester trotz Berufsunfähigkeit ist heute möglich

An der privaten Vorsorge für das Alter führt kein Weg mehr vorbei. Die Riester Rente hat sich zu einem Produkt entwickelt, mit dem viele Beschäftigte sparen. Zu einer optimalen Strategie gehört nicht nur der Blick auf die Rendite oder Riester Kosten. Es zählt auch, sich auf Ernstfälle vorzubereiten.
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